Archiv der Kategorie: Jerry Goldsmith

Neues TV Interview, Januar 2014

Der Bielefelder Bürger-TV “Kanal 21”, hat wieder einen Videobeitrag über mich und meine Arbeit gemacht!

Vielen Dank an Interviewer Jörg Pape und alle Beteiligten!

Klick auf das Bild führt zum Beitrag in der Mediathek von „nrwision“.

nrwision-media

 

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Star Trek – The Motion Picture: Making Of-Featurette von 1979!

Schönes „Making Of“ des allerersten STAR TREK Kinofilms von 1979, der von den Fans später liebevoll THE  MOTION-LESS PICTURE getauft wurde.

Mal ganz abgesehen vom „umstrittenen“ Endprodukt, das der Film geworden ist, zeigt diese Featurette doch sehr schön, wie vor dreissig Jahren ein Multimillionen-Dollar schwerer SciFi Film gedreht wurde: nix mit CGI, alles schön „Hand gemacht“. Modellbauten und Matte Paintings, lustige Gummimasken etc. , und alles untermalt von Jerry Goldsmith’s kongenialem Soundtrack.

Offensichtlich hatten die Making-Of Leute ganz besonderen Spaß dabei, den Leidensweg der Hauptdarstellerin beim Set-Friseur, in aller Ausführlichkeit, zu dokumentieren! Übrigens fiel der erhoffte Karrieresprung des Ex-Models mit dem superben Namen Persis Khambatta ziemlich flach aus, so wurde sie nach dem STAR TREK Film nur noch in ganz üblen Billigst -SciFi Filmen und in TV Produktionen gesehen.

„This is a rare, lost featurette reel from 1979 about the making of the film that didn’t even appear on the director’s edition dvd.“

[via Fünf Filmfreunde]

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Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Seit 2006 kursieren Gerüchte um eine Neuverfilmung des Pulp Helden „The Shadow“, die SONY gerne auf den Weg bringen würde. Sam Raimi (Spiderman, Drag Me To Hell) war bis jetzt nur als Produzent im Gespräch, aber nun, wo er quasi freigeworden ist (Bei Spiderman 4 ist er ja nicht mehr dabei) gibt es die ersten Meldungen bzw. Gerüchte, dass er selbst bei einem neuen Shadow Filmprojekt die Regie übernehmen will. WOW!!! Apropo WOW: Raimis World of Warcraft Verfilmung soll wohl erst danach kommen, da es schon ein Shadow Drehbuch gibt, für WOW aber gerade erst eines in Auftrag gegeben wurde.

The Shadow ist eigentlich eine Art Batman Vorgänger, der das erste mal 1930 in Radio-Hörspielen als „dunkler Ritter“ in Erscheinung trat. In den Jahren 1937 und 1938 wurde die Rolle des Shadow sogar von Orson Welles gesprochen. Aufgrund der Popularität der Figur, wurden später Comics und Groschenromane mit neuen Abenteuern herausgebracht.  Shadow kämpft aber, im Gegensatz zu Batman, nicht nur mit Gadgets und seinen Fäusten, sondern er bedient sich ausgeklügelten „Mind-Tricks“ – ähnlich wie Ben Kenobi sie an den Sturmtruppen anwendet – um seine Gegner zu täuschen, und einem Heer von „Agenten“, die ihm jedwede benötigte Information zutragen können.

1994 gab es von UNIVERSAL eine Verfilmung, mit Alec Baldwin in der Rolle des Shadow: Shadow und der Fluch des Khan. Das ist wohl die Shadow Version, welche die meisten von uns kennen dürften, denn hierzulande ist die ursprüngliche Figur so gut wie unbekannt. Die Meinungen über diesen Film sind durchaus geteilt, die einen finden ihn albern und sehen ihn als „Batman für Kinder“, die anderen (dazu zähle ich mich) sehen ihn als schöne und charmante, wenn auch etwas harmlose, Comicverfilmung mit vielen guten Ansätzen und einigen Super Auftritten des Shadow! Abgesehen davon, hat Jerry Goldsmith einen großartigen Filmscore geschrieben und jedesmal wenn ich das Thema höre, bekomme ich Gänsehaut.

Raimi will nun also eine neue Verfilmung auf den Weg bringen, eine Version die deutlich an ein Erwachsenen Publikum gerichtet ist, soll es doch sehr blutig – ja teilweise gorig – zugehen. Anders als Batman hat Shadow nämlich nicht immer Skrupel, wenn er auf Verbechensjagd geht! Sam Raimi hat ja eigentlich 1990 mit Darkman auch schon etwas vorgearbeitet! 😉 Die Krönung wäre es natürlich, wenn Danny Elfman den Shadow Score machen würde! Vielleicht kommen Elfman und Raimi nach dem Spiderman Streit doch wieder zusammen!?! Bitte???

Tja, ich hoffe das ganze wird was! The Shadow knows!

Quellen: /film, firstshowing

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Music for the Movies: The Hollywood Sound

Ausschnitte aus der fantastischen Dokumentation „Music for the Movies: The Hollywood Sound“. Hier wird besonderes Augenmerk auf die Zeit des sogenannten „Golden Age of Hollywood Music“ gelegt, also der klassischen Filmmusik der 1930er und -40er Jahre. Es werden nicht nur die berühmten Komponisten und Ihre einflussreichsten Werke vorgestellt, darunter Max Steiner („Gone With the Wind“), Franz Waxman („Bride of Frankenstein“) und Erich Korngold („The Adventures of Robin Hood“), sondern man lernt auch etwas über die Arbeitsweisen und das Drumherum der damaligen Filmfabrik-Ära!

Die wirklich sehr interessante Doku habe ich vor einigen Jahren als DVD erworben und sie steht gleich neben diesen beiden anderen im Regal:

Music for the Movies: Bernard Herrmann

Film Music Masters: Jerry Goldsmith (Part 2*)


(* 1. Teil fehlt, da YouTube jetzt auch anfängt, Territoriale Einschränkungen zu „verhängen“. Mit deutscher IP also nicht abrufbar.)

Übrigens gibt es auf der Goldsmith Doku DVD noch ein schönes Special Feature: Goldsmith bei den Recording Sessions zum Film „The River Wild“. Da bekommt man einen sehr schönen Insiderblick, wie es bei solchen Aufnahmessions so zugeht:

Diese Dokus sollten als Pflichtprogramm für alle angehenden Filmkomponisten gelten! Und zwar nicht nur, aber auch , um sie daran zu erinnern, dass Filmmusik eben aus mehr besteht, als aus Hans Zimmer und Konsorten!

Selbst Family Guy, wo es ja ständig musikalische Zitate gibt, kennt sich aus mit dem „Golden Age“ und zollt Tribut. Kleine Aufgabe: welche Original-Filmmusik wird verwendet (ab 0:37) und von wem stammt diese?

Blöd, YT hat das Video entfernt! Dann eben —> HIER (Metacafe)!

Ach ja, wer noch hat den berühmtesten Hollywood-Schrei vernommen? 😉

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Jerry Goldsmith – Tribute Montage

Sehr schön zusammengestellt und zeigt einfach auf, welchen Stellenwert Goldsmith als Komponist hatte:

 

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2 Interviews mit Jerry Goldsmith!

Da bin ich zufällig drauf gestossen und ich möchte Euch meinen Fund nicht vorenthalten. JGKenner der Materie und der Filmmusik Legende —> Jerry Goldsmith werden nicht viel Neues erfahren, aber für Filmmusik Neulinge und für JG Fans sind es trotzdem 2 gute Dokumente. Im zweiten Video – keine Ahnung wann das entstanden ist, muss aber ein jüngeres sein – merkt man zum Ende hin, dass Jerry, wahrscheinlich wegen seiner Krebserkrankung, doch Mühe hat, das Interview zu geben und das tut schon irgendwie weh mitzukriegen. Wer lieber einen Goldsmith in seiner „Blüte“  in Erinnerung behalten will,  der sollte vielleicht nur das erste Video schauen.

Die Videos gibt es bei dailymotion.com zu sehen. Die Qualität ist leider grausig, aber man kann was erkennen.

1. Jerry Goldsmith Interview – Ontario 1989

2. Jerry Goldsmith Interview – „Oscar Nominees & Winners“

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Jerry Goldsmith…

…wir haben Dich nicht vergessen!

Am 21.7. 2004 verstarb einer der wirklich ganz, ganz, ganz „Grossen“ der Filmmusik.

OJerry Goldsmithbwohl schon lange über seine Erkrankung gemunkelt wurde, war es dennoch ein großer Schock für mich, als die Nachricht seines Todes kam.

Ich kann dem Greekgeek gar nicht genug danken, dass er mir Anfang der neunziger Jahre erst klargemacht hat, was für ein Genie Jerry Goldsmith war, in dem er mir die vielen, vielen Perlen von Goldsmiths Musik vorgestellt hat, die ich zu der Zeit noch gar nicht kannte oder schlichtweg übersehen hatte.

Und alle von Euch, die jetzt denken mögen: „Jerry…wer? Von dem hab ich noch nie was gehört!“ Seid versichert, Ihr habt etwas von ihm gehört und zwar weit häufiger, als Ihr Euch das wahrscheinlich vorstellen könnt!!!

Unten gibt es noch ein paar Links, aber an dieser Stelle schließe ich mit einem Textzitat von Jonas Uchtmann:

„Die BBC hat Ende der 90er Jahre anlässlich von Goldsmiths 70. Geburtstag in Erfahrung gebracht, dass keine Sekunde vergeht, an der nicht irgendwo auf der Welt – sei es im Kino oder dem Fernsehen – die Musik Jerry Goldsmiths zu hören ist. Diese Erkenntnis hat der Komponist als gut für sein Ego bezeichnet; zu Kopfe gestiegen ist sie ihm jedoch nicht. Ebenso wenig die Tatsache, dass er in seiner länger als fünf Jahrzehnte währenden Karriere zu mehr als 210 Kinofilmen, größeren TV-Projekten und unzähligen weiteren TV- und Radio-Produktionen nahezu tausend Stunden oft großartiger Musik geschrieben hat. Lange Zeit legte Goldsmith dabei eine stilistische Vielfalt und Eigenständigkeit an den Tag, wie sie keiner seiner Kollegen je bewiesen hat. Goldsmiths kreative Höhen erreichen (wie übrigens auch seine Tiefen!) größere Dimensionen als die anderer berühmter Filmkomponisten aus Vergangenheit und Gegenwart. Jeder der weit mehr als 1500 verschiedenen Tonträger, der in den vergangenen 40 Jahren die Musik des Komponisten enthalten hat, ist dafür klingender Beleg. Mit dem Tode Jerry Goldsmiths hat Hollywood einen essenziellen Teil seiner musikalischen Eloquenz verloren.“

Jerry Goldsmith – Wikipedia

Eine biographische Skizze – Filmmusikwelt

Tribute Montage:

Star Trek – A Tribute to Jerry Goldsmith

Wir bräuchten Dich heute mehr als je zuvor, Jerry!


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