Das Rattern des Filmprojektors…

Ich arbeite ja, mittlerweile seit über einem Jahrzehnt, nebenberuflich in der Kinobranche, und der Wandel in das digitale Kinozeitalter hat auch bei uns unwiderruflich begonnen. Noch hat der Film von der Festplatte, die „analogen“  Filmrollen nicht verdrängt, aber der Trend ist klar.  Und der Job des Filmvorführers wird in Zukunft wohl ein anderer sein.  Und auch nur, wenn er überhaupt erhalten bleibt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Zukunft in Multiplexx Kinos, etwas überzeichnet, so aussieht: Man zieht sich als Kinogast die Eintrittskarte aus einem Automaten, passsiert dann ein Drehkreuz und zieht sich Snacks aus gekühlten oder gewärmten Schränken (ähnlich wie in den „Back-Factory“ Läden).  Und der einzige verbliebene Kinomitarbeiter wird dann, in einem Nebenraum, irgendwo zwischen Warenlager und Kinosaal, einen START Knopf drücken, und damit den vollautomatischen Projektionsvorgang einleiten. Die Filme gibts dann schon längst nicht mehr auf Filmrollen, oder von Festplatten, sondern werden von Servern des Filmverleihs direkt ins Kino „gestreamt“.

Ein aussterbender Job: Der „Filmvorführer“ aka „Projektionist“! Ein schöner Kurzfilm aus England und ein netter Artikel aus der „Zeit-Online“:

Zeit Artikel:

„Mein Leben im 20-Minuten-Takt“
Das Rattern des Filmprojektors begleitet Alexander Viktorin zwölf bis 14 Stunden am Tag. Er… ist Filmvorführer auf der Berlinale, wo dieser Beruf noch etwas Romantisches hat…

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