Monatsarchiv: Februar 2010

SHERLOCK HOLMES – Musikvideo!

Ihr wisst ja, dass ich nicht unbedingt der glühendste Hans Zimmer Fan bin, aber dieses „Musikvideo“ ist einfach zu schön, um das hier nicht zu präsentieren:

Viel Spaß! (Die Beteiligten hatten ihn offensichtlich auch!) 😀

Music Video directed by Rachel McDonald, edited by Max Carlson

Featured Soloists: Hans Zimmer, Lorne Balfe, Diego Stocco, Ann Marie Calhoun, Atli Örvarsson, Aleksey Igudesman Noah Sorota, Tina Guo, Davey Johnstone, Satnam S. Ramgotra, Ryeland Allison, Bob Badami, Robert Downey Jr, and Guy Ritchie

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Projekte, Mäzene, Venedig, und die Zeit! [und überhaupt und so…]

Dieser Tage  gibt es einfach nicht so viel , was mir einen Blogeintrag wert wäre. Deswegen war es hier einige Zeit stiller.

Ich würde aber gerne die Zeit finden, um über die vielen  kommenden Projekte zu schreiben, die sich allerdings noch zu fast 100%  im anfänglichsten Anfangsstadium befinden, deswegen gibt es da noch gar nicht viel konkretes zu berichten. Darunter sind aber sehr, sehr schöne Sachen:  wie zum Beispiel Filme, Hörspiele und Hörbücher , überwiegend aus der Feder meines engen Kreativ-Kompagnons Dane Rahlmeyers. In diesen Tagen arbeite ich an der Produktion und Musik einer neuen Hörspielserie (ebenfalls von und mit Dane zusammen), die es in dieser Form und Thematik noch nicht im deutschsprachigen Raum gibt! Damit wir wirklich die Ersten damit sind, darf  und werde ich an dieser Stelle auch keine Einzelheiten verraten (Feind hört mit, höhö!), aber die Geeks unter Euch, die sich für ein bestimmtes Film-Subgenre begeistern können, werden sehr angetan sein, vermute ich mal! Auf jeden Fall planen wir deswegen auch, die Premiere der neuen Hörspiele, in einem angemessenen „filmischen“ Ambiente entsprechend zu feiern. Nähere Infos  dann hier, wenn es klappt und soweit ist!

Außerdem werde ich wohl meine ähem… „Zweitkarriere“ (?) als Sprecher wieder angehen, und mir ganz wichtig, auch endlich mal wieder meine eigenen Projekte  in Angriff nehmen. Darunter eine „Weltenschaffung“: Steampunk meets Alternate-history meets gewisse Tentakelmonster! Was am Ende daraus entsteht, weiss ich allerdings auch noch nicht. Vielleicht nur was Erzähltes, eventuell auch mit einer – wie auch immer gearteten – musikalischen Verbindung!? Mal sehen, ich mache mir da noch gar keinen Druck. Ich lasse es einfach „fliessen“ und schaue was dabei herauskommt.  Dann gibt es da noch eine ganz verrückte Idee, die mit einer  „live on stage“ Verbindung der Rockband meines Vaters und meiner orchestralen Musik zu tun hat. Und wo wir schon dabei sind, darf ich auch wirklich meine eigenen Kompositionen nicht mehr so dermaßen sträflich vernachlässigen, wie ich das seit dem letzten Sommer getan habe, bzw. tun musste, größtenteils einfach aus der Notwendigkeit heraus, schnöden Mammon für den Lebensunterhalt verdienen zu müssen.

An dieser Stelle würde ich übrigens gerne einen Aufruf an alle voll- oder halbreichen Menschen dieses Landes starten: werdet doch einfach mein(e) Mäzen(in), meine ganz persönliche Nadeschda von Meck! Oder sammelt Spenden für mich, gebt weltweite Benefizkonzerte oder ähnliches! Dankbar annehmen würde ich auch eine lebenslange, monatliche Pension und vielleicht ein Komponistenhäuschen in der Toskana, wo ich mich ganz ungestört, und inspiriert  durch das vielgerühmte italienische Licht, den Musen hingeben kann.  Auch nett fände ich einen Wohnsitz  in einem venzianischen Stadtpalais. Geblendet ob der oberflächlichen Pracht und dem wohligen Entsetzen über die morbide Schönheit der  verottetenden Lagunenstadt,  könnte ich dann dort  in den dunkelsten Abgründen einer untergehenden Epoche schwelgen…

Äh ja,  zurück zum Thema: es mangelt also weder an Ideen, noch an Plänen. ABER  es gibt natürlich auch einen weiteren, furchtbaren und erbarmungslosen, ja  gänzlich unaufhaltsamen Antagonisten: die Zeit!

*Seufz*

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Das Rattern des Filmprojektors…

Ich arbeite ja, mittlerweile seit über einem Jahrzehnt, nebenberuflich in der Kinobranche, und der Wandel in das digitale Kinozeitalter hat auch bei uns unwiderruflich begonnen. Noch hat der Film von der Festplatte, die „analogen“  Filmrollen nicht verdrängt, aber der Trend ist klar.  Und der Job des Filmvorführers wird in Zukunft wohl ein anderer sein.  Und auch nur, wenn er überhaupt erhalten bleibt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Zukunft in Multiplexx Kinos, etwas überzeichnet, so aussieht: Man zieht sich als Kinogast die Eintrittskarte aus einem Automaten, passsiert dann ein Drehkreuz und zieht sich Snacks aus gekühlten oder gewärmten Schränken (ähnlich wie in den „Back-Factory“ Läden).  Und der einzige verbliebene Kinomitarbeiter wird dann, in einem Nebenraum, irgendwo zwischen Warenlager und Kinosaal, einen START Knopf drücken, und damit den vollautomatischen Projektionsvorgang einleiten. Die Filme gibts dann schon längst nicht mehr auf Filmrollen, oder von Festplatten, sondern werden von Servern des Filmverleihs direkt ins Kino „gestreamt“.

Ein aussterbender Job: Der „Filmvorführer“ aka „Projektionist“! Ein schöner Kurzfilm aus England und ein netter Artikel aus der „Zeit-Online“:

Zeit Artikel:

„Mein Leben im 20-Minuten-Takt“
Das Rattern des Filmprojektors begleitet Alexander Viktorin zwölf bis 14 Stunden am Tag. Er… ist Filmvorführer auf der Berlinale, wo dieser Beruf noch etwas Romantisches hat…

Ganzen Artikel lesen!

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So funktioniert 3D!

Infographic – How 3D Works:

3D OHNE Brille…das wär was!

(via slashfilm)

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Gesehen: WOLFMAN!

The Wolfman – USA 2010. Regie: Joe Johnston
Hauptdarsteller: Benicio del Toro, Anthony Hopkins.

Neuverfimung von „Der Wolfsmensch“ (Original: The Wolf Man) aus dem Jahre 1941.

Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot in seine englische Heimat Blackmoor zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält. Als er dort ankommt, kommt es zum Wiedersehen mit seinem von ihm entfremdeten Vater […] Eingeholt von seinen Kindheitserinnerungen, beginnt er langsam an die Gerüchte zu glauben, die von einem uralten Fluch erzählen, der Menschen bei Vollmond  in blutgierige Wölfe verwandelt. (Quelle: Wikipedia)

Ist dieser Film ein Remake, oder ein Reboot? Oder doch nur eine Hommage an das Original aus dem Jahre 1941? Man weiss es nicht, und auch die Macher wussten es offensichtlich nicht, denn sonst wäre wohl etwas anderes aus dem WOLFMAN geworden, als das vorliegende wirre Mischmasch aus viktorianischer Gruselatmosphäre, den gängigsten Klischees und billigen, gorigen Schockmomenten. Geradezu ärgerlich ist es, wie Handlungsfäden angedeutet oder gar aufgenommen werde, nur um ebenso schnell wieder fallengelassen zu werden. Es gibt zahlreiche inhaltliche Risse, Sprünge und Hopser, die sich nur dadurch erklären lassen, dass der Film, vor seiner endgültigen Finalversion,  durch zuviele Hände gegangen ist. Es gibt Momente, wo man denkt: ah, jetzt gehts endlich los; nur um dann enttäuscht festzustellen, dass der Moment schon wieder um ist!? Viele, viele verschenkte Möglichkeiten!

Diese Aussage trifft auch auf die Figuren und deren Darsteller zu, denn die Schauspieler wirken allesamt komplett unterfordert, und im Gedächtnis bleiben eigentlich nur die gefühlten „eintausendundmehr“ bedeutungsschwangeren Blicke, die ausgetauscht werden. Nebenfiguren, die teilweise mehr abendfüllendes Potential haben als die Hauptcharaktere – wie der Scotland Yard Inspektor und der indische Sikh-Diener – werden sträflich links liegen gelassen und im letzteren Fall, sogar auf höchst ärgerliche Weise einfach „beseitigt“.  Was soll das?

Die Effekte sind leidlich gelungen. Die Transformation Mensch/Werwolf  ganz ok. Aber letzlich wirkt das Monster dann doch eher altbacken und das Geheule an den Mond: klingt absolut lächerlich!

Immerhin hat der Film einen schönen, very-very-old-school,  Soundtrack von Danny Elfman zu bieten, wenn auch das Hauppthema doch sehr arg an die DRACULA Musik von Wojciech Kilar erinnert (Temp Track, ick hör dir trapsen!?). Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie der Score von Paul Haslinger…ne, nicht drüber nachdenken!

Ach ja, GOLLUM spielt übrigens auch mit! Ja, ihr habt richtig gelesen! Scheinbar ist das liebenswerte Kerlchen doch nicht im Schicksalsberg in Mordor umgekommen, sondern wohnt in einer indischen Berghütte und beisst neugierigen englischen Aristokraten in die Hand, wenn sie ihn besuchen wollen! Die Folgen davon werden dann bei jedem Vollmond sichtbar! Hätte man ihm doch seinen Schatz damals einfach behalten lassen, dann wäre wahrscheinlich sowas wie WOLFMAN nicht passiert.

Abschließend muss ich noch hinzufügen, dass ich den Film nichtmal so schlecht fand, wie meine Begleiter – die den Film durch die Bank schlichtweg gehasst haben! Aber das liegt eigentlich nur daran, dass ich ALLEM was mit viktorianischer Pracht bzw. Verfall und Dekadenz zu tun hat, schlichtweg nicht widerstehen kann. Inhalt hat damit nicht viel zu tun, nur der Schauwert. Und in dieser Hinsicht, war WOLFMAN nicht sooo schlecht. Die schaurig- schöne englische Landschaft wird von wahren Nebelmeeren umwölkt; das halbzerfallene Herrenhaus von einem düsteren, verwilderten Garten umgeben…das hat schon was. Aber leider reicht das eben nicht aus um einen ganzen Film zu tragen.

Fazit: WOLFMAN kann man sich im Kino getrost schenken! Highlights sind einzig die viktorianischen Dekors und die düstere Atmo. Aber wer kein ausgesprochener Fan eines solchen Settings ist, dem hat dieser Film einfach zu wenig zu bieten.

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Gesehen: SHERLOCK HOLMES!

Sherlock Holmes ist wieder da! Nach langer Abstinenz von der Kinoleinwand, gibt er nun sein Comeback.

Wieder mit dabei, ist natürlich sein guter Freund und langjähriger Mitbewohner Dr. Watson. Außerdem gibt es kleine und größere Cameos von anderen bekannten Holmes-Figuren, wie dem Scotland Yard Inspector Lestrade und der Haushälterin Mrs. Hudson. Auch die weibliche Hauptfigur im Film, Irene Adler, ist im Sherlock Universum keine Unbekannte. Ist sie doch einige der wenigen Menschen auf dem Erdenrund, die es mit Holmes Fähigkeiten aufnehmen kann. Sie taucht bereits in der ersten veröffentlichten Sherlock Holmes Kurzgeschichte „Ein Skandal in Böhmen“ auf.

In der neuen Kinoversion von Regisseur Guy Ritchie ist alles schneller und dreckiger geworden, als in früheren Variationen des Holmes Themas, in denen es eher gemächlich und viktorianisch zurückhaltend zuging. Allerdings ist der befürchtete komplette Bruch mit den Wurzeln der Figur ausgeblieben. Er hat sich zwar ein wenig verändert, der gute „consultant Detective“, aber im Ganzen betrachtet, erkennt man ihn doch wieder. Er brilliert auch hier, mit seinem überragenden Verstand und seiner blitzschnellen, hochgradig analytischen, Auffassungsgabe. Hinzugekommen sind allerdings einige recht menschliche Regungen, wie offensichtliche Eifersucht und Mißgunst, die dem vormals fast unmenschlich kühl erscheinenden Holmes eine bodenständigere Facette geben. Das nimmt ihm allerdings auch ein klein wenig von seiner Faszination. Dass er den Drogen nicht abgeneigt ist, und auch durchaus Faustkämpfe für sich zu entscheiden vermag, ist hingegen nichts Neues. Das wurde bereits in den literarischen Vorlagen von Sir Arthur Conan Doyle beschrieben. Und es ist schön zu sehen, dass sich Holmes, in Zeiten wo er keinen aktuellen Auftrag zu bearbeiten hat, in Langeweile und extremen Müßiggang verliert, so wie es auch vielen modernen Freiberuflern ergeht, wenn sie nichts zu tun haben. 😉 Aber wenn dann ein neuer Fall ansteht – wohlgemerkt nur einen, den Holmes als Herausforderung ansieht – dann gibt es kein Halten mehr! The game is afoot!

Der Film lebt vor allem von der Kunst seiner beiden Hauptakteure, Robert Downey Jr. als Holmes und Jude Law als Watson, die sich sehr spielfreudig die Bälle zuwerfen. Sehr schön sind alle Szenen, wenn sich die beiden wie ein altes Ehepaar streiten. Wurde Dr. Watson, in früheren Inkarnationen, häufig als alter, fast grenzdebiler, Stichwortgeber für Holmes verheizt, so hat er hier die Rolle eines – fast- gleichwertigen Teamkollegen bekommen. Der „junge“ Watson ist fit und kann es mit seinen Gegnern, in den wilden Prügeleien quer durch den Film, genauso gut aufnehmen wie Holmes.

Die Ausstattung ist opulent und das London am Ende des 19. Jhds. wird als eine kalte, düstere und dreckige Metropole gezeichnet. Manchmal fallen einem die künstlichen CGI- Totalen etwas unangenehm auf, aber damit muss und kann man in diesem Fall leben.

Die Musik von Hans Zimmer ist für seine Verhältnisse eher ungewöhnlich. Anstatt die prägnanten Zimmer-Hörner schmettern zu lassen, liefert er eine aussergewöhnliche   Soundcollage. Bestehend aus den Klängen einer speziellen Zither, verstimmten Klavieren, Banjos und Zigeunergeigen, sowie einigen anderen gezupften und elektronisch verzerrten Saiteninstrumenten. Das passt sehr schön zum ohnehin skurrilen Gesamteindruck des Settings, nutzt sich aber dann leider auch sehr schnell ab, und man wünscht sich bald, dass noch eine andere Farbpalette hinzutreten möge, was aber nicht passiert.

Der Film lief bzw. läuft in den USA recht erfolgreich, was nicht unbedingt zu erwarten war, auch in Hinsicht auf die erdrückende „Übermacht“ von Camerons AVATAR. Deswegen hat man sofort mit den Vorbereitungen zu einem zweiten Teil begonnen, dessen Dreharbeiten  bereits in wenigen Monaten beginnen sollen! Aber eine Fortsetzung muss  es auch geben, denn im Laufe des Films wirft bereits eine weitere, sehr bekannte Figur des Sherlock Holmes Kanons, seinen finsteren Schatten voraus…! 😉

Fazit: SHERLOCK HOLMES ist ein gelungener Mix aus Mystery, Crime und Abenteuerfilm. Allerdings  hängt der Streifen manchmal kurzzeitig etwas durch. Der Bruch mit dem „Original“ Holmes ist weit weniger radikal und alles viel weniger Action-lastig, als man nach den Trailern vermutet hätte. Und das ist auch gut so, denn so bleibt immer noch genug Platz für das Flair des viktorianischen Settings, und Meisterdetektiv Sherlock Holmes kann seine ganze Kunst entfalten.

Nicht DER Überflieger, aber unterhaltsam und eindeutig empfehlenswert! Steigerungen im 2. Teil sind wünschenswert und durchaus möglich, ich bin gespannt!

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Ray Harryhausen – Tribute von Dave Conover!

Richtig schön nostalgisch!

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