Monatsarchiv: November 2009

Gesehen: 2012 im Kino!

Ich habe den neuen Roland Emmerich Film bereits vor knapp 2 Wochen gesehen, bin bis jetzt aber einfach nicht dazu gekommen, etwas dazu zu schreiben. Um was es geht, und die ganze übliche Auflistung von Darsteller- und Crew etc. pp, lasse ich hier komplett weg.  Wer immer noch nicht mitbekommen haben sollte, was 2012 für ein Film ist, der muss schon gaaaanz weit hinter dem sprichwörtlichen Mond leben. Ausserdem bin ich niemand mit jounalistischen Ansprüchen, sondern ich will hier einfach nur meine persönlichen Eindrücke schildern.

Wer es trotzdem wissen will:

Links: 2012 – Film (Wikipedia), IMDB

Wie wars? Ich hatte gehofft mit 2012 einen 2,5 stündigen Katastrophen-Porno zu sehen, bei dem man einfach mal das Hirn abschalten kann: „Story, Logik…pfff…ach hör doch auf!!! Wenn man so etwas sehen will, kann man sich einen anderen Film anschauen, also echt jetzt!“

Nun ja, in den ersten eineinhalb Stunden reihen sich tatsächlich die Szenen, in denen Sturmfluten, Erbeben etc. die Menschheit in den Abgrund reissen, sehr schön aneinander und es gibt viel Zerstörungswerk zu bestaunen. Eine der ersten richtigen Katastrophensequenzen, in der die Hauptdarsteller mit dem Auto durch L.A. rasen, während rings um sie herum buchstäblich der eine Teil der Welt im Erboden versinkt, während der andere über ihren Köpfen zum Einsturz gebracht wird, ist dabei auch gleich meine Lieblingssequenz. Wäre das alles noch in 3D…, ach die Herrlichkeit wäre wohl nicht zu überbieten! Leider verliert der Film ab diesem Zeitpunkt auch schon wieder an Fahrt, und die gefühlte ganze letzte Stunde ist dann nur noch sehr zähflüssig, wobei das Tempo zum Ende hin ständig  weiter abnimmt. Hätte man mindestens die ganze letzte halbe Stunde (Arche, Kabel-Problem, „OMG – wir werden doch noch sterben, es sei denn jemand opfert sich für die Gemeinschaft“…etc. ) einfach weggelassen, dann hätte aus 2012 noch ein ganz guter Popcorn-Disaster-Action Film werden können. Aber dieses angehängte „viel zuviel“ am Ende reisst dann alles wieder runter. Schade!

Die Hauptdarsteller agieren so, wie man es bei einem solchen Film erwartet: entweder totales Understatment, oder ganz weit „over the top“. Aber die Figuren sind eben auch nur da um…irgendwie von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Der Grund, warum man sich einen solchen Film überhaupt anschaut sind doch die Katastrophenszenen, und nicht weil man glaubt, dass die Darsteller eine oskarreife Leistung abziehen werden, oder?

Die Filmmusik ist zwar da, aber  total unspektakulär. Rein gar nichts was einem im Gedächtnis bleiben würde. Das war aber auch nicht zu erwarten, denn Harald Kloser ist eben kein Ersatz für David Arnold (STARGATE, ID4)! Das konnte man schon bei DAY AFTER TOMORROW und 10.000 BC mitkriegen.

Für mich würde eine perfekte Emmerich-Film-Disaster-Orgie einfach aus einem Zusammenschnitt aller Katastrophenszenen aus ID4, DAY AFTER TOMORROW und 2012 bestehen; ordentlich gewürzt mit einer starken Prise, thematisch eingängiger und breit orchestrierter Musik, aus David Arnolds Feder! Ich bin so einfach zufrieden zu stellen! 😉

Ein wenig Philosophisches, oder eher Psychokram?: Warum eigentlich habe ich (und unbestreitbar viele andere Menschen mit mir, wie es die ganze Kinogeschichte immer wieder gezeigt hat) Vergnügen daran, mir fiktive Katastrophenszenen anzuschauen? Warum macht mir das im Kinosessel nichts aus, wenn Leute in Erdspalten fallen, von Lava verbrannt oder von gewaltigen Flutmassen ertränkt werden? Im Bewusstsein ist sicherlich der Fakt vorhanden, dass das ja keine richtigen Menschen und keine echten Katastrophen sind, die man auf der Leinwand sieht.  Aber trotzdem komme ich nicht umhin, mir die Frage zu stellen, ob ich mich nicht eigentlich dafür schämen müsste, dass ich mir derlei Szenarien gerne anschaue? Da gibt es doch bestimmt schon Untersuchungen drüber, oder?

Bemerkenswert: nach nur 12 Tagen hat  der Film weltweit bereits über 460 Millionen Dollar eingespielt. Man darf hier also durchaus von einem Erfolg für Herrn Emmerich sprechen.

Also: richtig schlecht fand ich den Film nicht, aber eben auch nicht wirklich gut, vor allem weil die letzte Stunde einfach „über“ war.  Da rücken die Weltuntergangsbilder in den Hintergund und es wird versucht das „menschliche Drama“ künstlich hochzupuschen, was natürlich komplett (wie bei allen Emmerich Filmen) in die Hose geht!

Soviel zum Film. Nun wenden wir uns kurz noch der ganzen „2012- Weltuntergangs-Maya Kalender etc. “ Geschichte zu.

2012 wird die Welt untergehen? BULLSHIT!!!

Blogger Florian Freistetter ist Astronom und er erklärt auf seinem Blog, warum die ganzen 2012 Theorien und Legenden, reiner Bullshit sind!

Außerdem haben sich die beiden US Komiker Penn & Teller mit dem Thema auseinandergesetzt, auf ihre Weise…

Teil 2 (weil Teil 1 schon wieder futsch ist!):

Teil 3:

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar

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Music for the Movies: The Hollywood Sound

Ausschnitte aus der fantastischen Dokumentation „Music for the Movies: The Hollywood Sound“. Hier wird besonderes Augenmerk auf die Zeit des sogenannten „Golden Age of Hollywood Music“ gelegt, also der klassischen Filmmusik der 1930er und -40er Jahre. Es werden nicht nur die berühmten Komponisten und Ihre einflussreichsten Werke vorgestellt, darunter Max Steiner („Gone With the Wind“), Franz Waxman („Bride of Frankenstein“) und Erich Korngold („The Adventures of Robin Hood“), sondern man lernt auch etwas über die Arbeitsweisen und das Drumherum der damaligen Filmfabrik-Ära!

Die wirklich sehr interessante Doku habe ich vor einigen Jahren als DVD erworben und sie steht gleich neben diesen beiden anderen im Regal:

Music for the Movies: Bernard Herrmann

Film Music Masters: Jerry Goldsmith (Part 2*)


(* 1. Teil fehlt, da YouTube jetzt auch anfängt, Territoriale Einschränkungen zu „verhängen“. Mit deutscher IP also nicht abrufbar.)

Übrigens gibt es auf der Goldsmith Doku DVD noch ein schönes Special Feature: Goldsmith bei den Recording Sessions zum Film „The River Wild“. Da bekommt man einen sehr schönen Insiderblick, wie es bei solchen Aufnahmessions so zugeht:

Diese Dokus sollten als Pflichtprogramm für alle angehenden Filmkomponisten gelten! Und zwar nicht nur, aber auch , um sie daran zu erinnern, dass Filmmusik eben aus mehr besteht, als aus Hans Zimmer und Konsorten!

Selbst Family Guy, wo es ja ständig musikalische Zitate gibt, kennt sich aus mit dem „Golden Age“ und zollt Tribut. Kleine Aufgabe: welche Original-Filmmusik wird verwendet (ab 0:37) und von wem stammt diese?

Blöd, YT hat das Video entfernt! Dann eben —> HIER (Metacafe)!

Ach ja, wer noch hat den berühmtesten Hollywood-Schrei vernommen? 😉

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Jerry Goldsmith – Tribute Montage

Sehr schön zusammengestellt und zeigt einfach auf, welchen Stellenwert Goldsmith als Komponist hatte:

 

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Sonntagskram!

Mehhhh…ich muss arbeiten! Nicht nur hier, wegen Deadline, sondern auch noch dazu im Kino. Eigentlich versuche ich Sonntags als so eine Art freien Tag für mich zu etablieren, an dem ich auch versuche dem Rechner fernzubleiben, um irgendwas „anderes“, Nicht-Digitales, sprich etwas sinvolleres,  zu machen! Aber leider klappt das mit dem freien Sonntag im Moment nicht so richtig.  Deswegen stelle ich  nur schnell mal drei Sachen hier ein, die mir trotzdem den Tag  schon etwas versüßt haben.  Hoffe ihr habt ein wenig Spaß damit – auch wenn es gerade schon wieder regnet – und wünsche Euch einen schönen Rest-Sonntag! Und ja, eine Runde Mitleid für mich fände ich schon gut! 😉

Ghostbusters Themesong – Ein Guy, 14 Stimmen!

Google Search, immer hilfreich!

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Ah, die besten „Film-Motivations-Ansprachen“…das kann ich heute gut gebrauchen  und noch viel mehr in den nächsten Tagen:

Alle Fundstücke vom succeedblog.org

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Du weisst warum…

grauunddunkel…es die „dunkle Jahreszeit“ genannt wird, wenn Du um 14:45 schon das Zimmerlicht anschalten musst! 😦

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AVATAR – Game und TV Spots!

Hier nun der Vollständigkeit halber und zum direkten Vergleich, 3 Videos über das AVATAR Videogame und darunter dann 3 TV Spots des Films.

AVATAR: The Game – Walkthrough Video

AVATAR: The Game – Dev Diary 1

AVATAR: The Game – Dev Diary 2

 

TV Spot #3 (Der familienfreundliche Adventure Spot)

Schöne Musik! (War ja klar, dass ich das sage, oder?)

TV Spot #2

TV Spot #1

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CLASH OF THE TITANS – 1. Trailer

So, nach den „geleakten“ Poster Motiven, kann man sich nun auch mit bewegten Bildern, einen ersten Eindruck über das Remake des ungnädig gealterten 80er Jahre Fantasy- Films Kampf der Titanen,  verschaffen.

Hier ist der erste Trailer, und ich finde, der sieht gar nicht mal so übel aus. Auch wenn er natürlich vornehmlich auf das jüngere Publikum abzielt, mit seiner fetzigen Rockmusik-Untermalung und den zügigen MTV-Schnitt-Rhythmen:

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