Monatsarchiv: September 2009

Der Stegosaurus kann Kung-Fu!

Das ist der Name des Blogs,  den mein Freund und Kupferstecher Dane Rahlmeyer angelegt hat. Der junge Mann ist  Autor u.a. von tollen Hörspielen und Romanen. Mit ihm zusammen habe ich schon etliche Hörspiele gestemmt und viele werden noch folgen! Schaut doch mal vorbei! —> Klick

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Star Wars – Filme und isolierte Musikspur!

Bei YouTube hat sich jemand die Mühe gemacht und alle drei Teile der Original- Star Wars Trilogie mit der Musikspur „only“ hinterlegt! D.h., man sieht die Filmsequenzen und hört dazu die Musik, aber ohne Dialoge oder Soundeffekte.

Es ist, als ob man Meister Williams beim Arbeiten über die Schulter schauen würde: Wo und wie setzen die Themen bzw. Leitmotive ein; in welcher Instrumentierung; welche Variation ist hier am besten; welche Stimmung ist dort angebracht und wie erreicht man das musikalisch…etc.!

GRANDIOS (und wahrscheinlich höchst illegal, also geniessen solange es noch da ist!) !!!

Hier die komplette —> Playlist

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Ron Howard und H.P. Lovecraft!

Das würde mir sehr gefallen:

lovecraftcomicRegisseur Ron Howard hat in einem Gespräch mit der L.A. Times bestätigt, dass er gerne das/den(?)  Comic „The Strange Adventures of H.P. Lovecraft“ für Universal verfilmen würde. Die/das (?) Graphic-Novel ist aber keine direkte Umsetzung einer bestimmten Lovecraft Story, sondern spielt mit biographischen Elementen aus dem Leben des Horror-Fantasy Autors, der ausgelöst durch den Fund eines geheimnisvollen Buches (Tja…welches wird das wohl sein…?), seine bekanntermaßen alptraumhaften Fantasien in die reale Welt materialiseren lässt.

Leider kenne ich das Comic nicht, aber das Projekt klingt verdammt cool! Vor allem wenn jemand wie Ron Howard an ein solches Teil geht! Da steckt dann zumindestens viel Kohle drin, also billig wird es bestimmt nicht aussehen. Und wenn das Drehbuch dann auch noch auch stimmt…!

Und dann ist da ja immer noch die Verfilmung von von AT THE MOUNTAINS OF MADNESS durch Guillermo del Toro im Gespräch. Wird natürlich noch länger auf sich warten lassen. Aber wer weiss, wenn der HOBBIT durch die Pleite von MGM vielleicht doch noch nach hinten geschoben werden muss…!

Quelle: comingsoon

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OBEN (UP) – Gesehen!

Doch mal ein kleiner Einwurf hier zwischendurch:

oben und drunter und drüber

(c) Disney

Am letzten Sonntag habe ich mir, trotz Stress und Ärger, den Abend tatsächlich mal selbst freigenommen, um mir den neuen Pixar Film OBEN (UP) im 3D Format (meine Premiere!) anzuschauen. Und ich habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil!

Der kauzige 78-jährige Rentner und ehemalige Luftballonverkäufer Carl Fredericksen lebte zusammen mit seiner Frau Ellie, mit der er immer davon geträumt hat, fremde Länder zu bereisen und Abenteuer zu erleben. Nach Ellies Tod beschließt Carl, mit Hilfe von Tausenden von Luftballons zusammen mit seinem Haus davon zu fliegen und den gemeinsamen Traum wahrzumachen: eine Reise zu den Paradise Falls in Südamerika. Motiviert wird er dabei von der Tatsache, dass sein Haus abgerissen werden soll, um einem Neubau Platz zu machen. Am Tag der Abschiebung ins Altersheim geht der Flug los.

Versehentlich nimmt er den ungeschickten Pfadfinderjungen Russel mit. Auf ihrer Reise treffen sie auf sprechende Hunde, seltsame Paradiesvögel sowie auf das alte Vorbild von Carl, den Abenteurer und Entdecker Charles Muntz (Wikipedia).

So…

Ich fand die meisten Pixar Filme nie so richtig, waaaahnsinnig toll, wie andere aus meinem Bekanntenkreis. Gut gemacht und lustig:  ja, aber nie überwältigend! „Nemo“ fand ich z.B. auch ganz „nett„, aber wie so oft konnte ich den Hype und die Begeisterung darum nicht ganz nachvollziehen.

Aber dann kam WALL-E, und der konnte mich schon mehr überzeugen! Irgendwie haben die Pixars es tatsächlich endlich geschafft, die richtigen Gefühlsstrippen bei mir zu ziehen. Und bei UP ist da nochmal eine satte Steigerung drin gewesen. Vielleicht sind die Pixar Filme auch erwachsener geworden? Ich könnte mir auf jeden Fall gut vorstellen, dass so manches kleinere Kind eher überfordert sein wird.

Der Film ist nämlich nicht die ganze Zeit „fröhlich“. Natürlich sind wieder eine Menge Gags und viele verschrobene Figuren dabei. Aber es gibt eben auch einige ziemlich anrührende und traurige Momente, und ich musste mir mehr als einmal eine echte Träne wegdrücken. Liegt aber auch daran, dass die Hauptfigur, meinem verstorbenen Opa sehr ähnlich ist. Naja, wahrscheinlich nicht nur meinem Opa…!

Denn genau das ist das Schöne:  Pixar erzählt eine wundervolle, sehr menschliche und warmherzige Geschichte, in der es um ganz grundlegende Dinge geht, mit denen jeder emotional sofort etwas anfangen kann: Verlust und Trauer, aber auch Hoffnung und Mut. Zum Beispiel den Mut und die Kraft aufzubringen,  noch einmal einen ganz neuen Anfang zu wagen. Lachen und Weinen liegen hier ganz eng beisammen.

Die schönen 3D Effekte bleiben im Hintergrund, und dienen einzig dazu, der Geschichte, im  wahrsten Sinne des Wortes, mehr „Tiefgang“ zu verleihen, wenn zB eine Nebelbank vor uns aufreisst und wir dahinter das ersehnte, wunderschöne Ziel der Reise erblicken. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich mit offenem Mund, ganz versunken, einfach nur die Bilder angeschaut habe. Das ist mir in dieser Intensität schon seit Ewigkeiten nicht mehr passiert. Ich wiederhole mich, aber gerade in Zeiten von Transformers 2, so wichtig festzuhalten: alle Mittel, die die Filmemacher eingesetzt haben, dienen einzig und allein der Geschichte und nicht umgekehrt (ähnlich wie es auch bei District 9, zumindestens überwiegend, der Fall ist).  Und die künstlichen „Schauspieler“ in UP strahlen soviel Gefühl aus, wie es so mancher berühmte „echte“ Hollywoodstar, wahrscheinlich niemals rüberbingen könnte, und wenn sein Leben davon abhinge!  Dazu kommt eine starke, wenn auch überwiegend monothematische,  Musik von Michael Giacchino, die sich während des Films zwar meistens eher zurücknimmt, aber dann um so schöner wirkt, wenn sie in den „richtigen“ Momenten voll einsetzen darf und den Zuschauer damit zum „Abheben“ bringt.

Fazit: Unbedingt anschauen, weil einfach schön!!!

Jetzt habe ich mir nacheinander in Serie, drei gute Filme im Kino angeschaut, nach einer sehr langen Durststrecke. Hui, könnte es sein, dass das Tal durchschritten ist?

Was fragst Du…? Aber na sicher werde ich mir 2012 auf jeden Fall anschauen!!! 😉

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Zu früh gefreut…

… könnte man wohl sagen!

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Bild: bitsandpieces

Die Deadline ist erreicht, die Musik für das aktuelle Projekt rechtzeitig fertig geworden! Und alle so: yeahh!

AAAAAbär, wie ich es insgeheim irgendwie doch erwartet und befürchtet hatte: der Auftraggeber wünscht sich einige Änderungen! Also beginnt das Spiel von neuem, mit einer neuen Deadline! Uff…..

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DISTRICT 9 – Review!

District 9 ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Neill Blomkamp district-9aus dem Jahr 2009. Produziert wurde er von Peter Jackson . Die Handlung spielt in Johannesburg, Südafrika.

Handlung:

(Wikipedia)

Im Jahr 1982 stoppt ein riesiges außerirdisches Raumschiff über Johannesburg in Südafrika. Nachdem sich ein Kommando-Modul vom Schiff gelöst hat und auf die Erde gefallen ist, ohne jemals gefunden zu werden, verharrt das Raumschiff seit seiner Ankunft unbeweglich über der Stadt. Nach dreimonatigem ereignislosem Warten entschließen sich die Menschen, einen Weg in das Raumschiff zu schneiden. Dort finden sie über eine Million insektoider Außerirdische vor, welche gesundheitlich in einem sehr schlechten Zustand sind. Ein Kommandant des Schiffes wird nie gefunden. Die extraterretrischen Wesen werden in einem behelfsmäßigen Flüchtlingslager untergebracht, welches den Namen District 9 trägt und sich rasch zu einem Slum entwickelt.

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist die Multinational United (MNU), ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen, verantwortlich für die Überwachung der mittlerweile 1,8 Millionen Insektoiden und deren Umsiedlung nach District 10, einem Camp 240 Kilometer nordwestlich von Johannesburg. Wie sich herausstellt ist die MNU jedoch weniger am Wohl ihrer Schützlinge, sondern eher an deren Waffentechnologie interessiert, mit welcher sie immense Profite erzielen will.

Review:

Die eigentliche Handlung beginnt, als sich der verantwortliche Sachbearbeiter für die Umsiedlung, durch den Kontakt mit einer Flüssigkeit mit Alien DNA „infiziert“, und sich langsam selbst in ein Alien verwandelt. Nun muss er selber den Abscheu, den Hass und die Verfolgung, und nicht zuletzt die Profitgier, der Menschen am eigenen Leib erfahren. Um wieder ganz Mensch zu werden und zu seiner geliebten Frau zurückkehren zu können, muss er sich mit den Aliens „verbünden“. Dabei agiert der verzweifelte Mann, der noch vor wenigen Tagen ein einfacher Sesselpupser und Bürokrat vorm Herrn war, und nur aufgrund seiner Stellung als Schwiegersohn des MNU Chefs in die verantwortliche Position geworfen wurde, zuerst rein egoistisch und durchaus skrupellos.

Der Film ist dreckig und wirkt sehr real! Und zwar so real, dass man rasch vergisst, dass die Aliens CGI Kreationen sind. Die Effekte fügen sich einfach nahtlos in das reale Setting ein, was, zusammen mit dem ganzen Pseudo-Dokumentar Stil des Films, eine ganz eigene bedrückende Atmo schafft. Auch die Interviews, mit vermeintlichen Zeitzeugen, und die immer wieder eingestreuten Nachrichten-Einblendungen, die das ganze Geschehen sozusagen extern kommentieren, machen viel von dem Reiz des Films aus!

Die Aliens, vor allem deren Hauptfiguren, werden im Laufe des Films zunehmend symphatischer, während man die Menschen aufgrund ihres abstossenden Verhaltens, untereinander und vor allem den Aliens gegenüber, mehr und mehr als hassenswert empfindet. Der Film endet dann in einer längeren, etwas aus dem Rahmen fallenden, Actionsequenz; in der es buchstäblich zerplatzende Menschenkörper nur so hagelt.

Es wird mit Sicherheit einige Kinogäste geben, die sich lieber mehr Action von dieser Sorte gewünscht hätten, als das was letztendlich den Film ausmacht.

District 9, für „schlanke“ 30 Millionen Dollar realisiert, ist in meinen Augen ein sehr sehenswerter SciFi Film, der mich die volle Länge hindurch gefesselt hat. Er hebt sich inhaltsmässig und von der ganzen Machart sehr wohltuend vom Rest der Genrefilme dieses Jahres ab. Ich würde ihn allerdings auch nicht dermaßen in den Himmel loben, wie das stellenweise getan wird. Er hat weder das Genre revolutionert, noch ist er in der Handlung und Aussage sooo kritisch, wie man aufgrund der überschwenglichen Berichterstattung vermuten könnte. Allerdings ist mir eine Sache aufgefallen: Vor dem Hauptfilm lief der Avatar- Trailer, und im Vergleich zu District 9, sieht der jetzt einfach noch unglaubwürdiger und künstlicher aus, als vorher schon!!! Wenn Cameron nicht mit einer  Story aufwarten kann, die die Künstlichkeit durch Emotion auffangen kann, dann…hui! Lieber nicht daran denken und das Beste hoffen!

Ich befürchte ja fast, dass sich hier die Geschichte wiederholen wird: Vor 10 Jahren wartete die ganze Welt auf EPISODE 1 und war letztendlich enttäuscht! Stattdessen kam der Überraschungshit THE MATRIX und haute alle von den Socken (nur der erste Teil wohlgemerkt)!

Mal schauen, was wir in einem Jahr rückblickend dazu sagen werden.

In diesem Sinne, viel Spaß im Kino!

P.S.: So genug getrödelt, muss wieder an die Arbeit! Die Deadline ruft nicht mehr nur, sie SCHREIT geradezu!…Ächz! Adè Wochenende… 😦

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Piraten der Karibik – 4.Teil

Auf der diesjährigen Disney Expo wurde nun, u.a. von Johnny Depp in voller (Käpt’n!) Jack strangertidesbookSparrow Kostümierung, der offizielle Titel des vierten Teiles der erfolgreichen Piraten  Filmreihe  Reihe angekündigt: Der Film, der im Sommer 2011 in die Kinos kommen soll, trägt den Titel „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“!

Als grobe Plotvorlage, so spekuliert man, könnte das gleichnamige Buch von Tim Power dienen.

Sieher hierzu der Comingsoon Bericht —> hier!

Den ersten PotC Film fand ich ja damals richtig, richtig gut! Bei Teil zwei und drei setzte dann bei mir schnell der „Matrix reloaded“ Effekt ein: Hübsch anzuschauen, aber eigentlich total unnötig und grösstenteils ohne Herz! Ebenso erging es mir übrigens auch mit Transformers 2.

Quelle: comingsoon.net, u.a.

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