Okay, hier mal schnell 2 Kurzkritiken von mir:
Fangen wir mit der Katastrophe an: KAMPF DER TITANEN… Herrjee! Och neee,
das geht ja mal gar nicht!!! Da weiss ich gar nicht wo ich anfangen soll…! Alles ist lieblos heruntergekurbelt; die Action und die ganze Handlung, auch die Darstellungs”kunst” der Knallchargen Schauspieler … alles auf Kindergarten-Niveau der alleruntersten Kajüte. Die Götter des Olymp werden (wohl erst nach dem große handlungstragende Teile der entsprechenden Szenen weggeschnitten wurden) als weinerliche Schwächlinge dargestellt, die niemand ernst nehmen kann. Die Sets und Kulissen sehen teilweise aus wie aus den 7oer Jahren: Pappmachee und Styropor! Die CGI Tricks sind meist ok, hauen einen aber auch nicht vom Hocker. Das Gesicht der Medusa sieht dermassen sch**** aus; absolut fies, starr und künstlich, wie virtuelles Plastik. Kreaturen, die es so schon Anfang-Mitte der Neunziger aus dem Rechner gab. Von der Filmmusik will ich erst mal gar nicht reden (AAAAAArgh!).
Leute, schaut Euch lieber das Original aus den 80ern an, da gibt es (bei allem Trash) wenigstens noch (echte) Ray Harryhausen Kreationen zu bewundern. Die 3D Fassung soll es übrigens auch nicht rausreissen, ganz im Gegenteil. Ist ja erst nachträglich ins 3D Format aufgemöbelt/konvertiert worden, und das sieht man wohl auch deutlich, im negativen Sinn!
Also für die TITANEN kann ich absolut keine Empfehlung aussprechen!
So, nun zum erfreulichen Part: IRON MAN 2 rockt hingegen auf ganzer Linie! Wer
Spaß am ersten Teil hatte, der wird auch hier voll auf seine Kosten kommen. Natürlich sind die Darsteller hier wieder das Tüpfelchen auf dem “i”.
Die Wortgefechte zwischen Gwyneth Paltrow und Robert Downey Jr. sind flott und amüsant. Auch die Nebenfiguren sind allesamt stark, es gibt keine überflüssigen Füller und der Film hält die ganze Zeit ein erfreuliches Tempo.
Neben Samuel L. Jackson, Don Cheadle und Scarlett Johansson spielt auch Regisseur Jon Favreau wieder selbst mit, als “Happy”, der Bodyguard von Toni Stark. Er hat ja als Schauspieler angefangen, bevor er dann mit der Weihnachtskomödie ELF einen ersten Erfolg als Regisseur verbuchen konnte, und hatte dann mit dem ersten Teil von IRON MAN gleich richtig abgeräumt. Nette Karriere!
Was mich im Vorfeld schon sehr gefreut hat, ist auch die Tatsache, dass er nun für den zweiten Teil wieder mit Filmkomponist John Debney gearbeitet hat oder arbeiten durfte. So hoffte ich auf einen grossen orchestralen Superhelden- Score, mit einem ordentlich schmissigen Heldenthema. Das ist auch drin, aber leider hört man (abgesehen von jaulenden E-Gitarren und stampfenden Heavy-Metal Rhythmen) nicht viel von der Musik, da alles von den massiven Soundeffekten überlagert wird. Das ist ein bisschen schade, denn das IRON MAN Thema ist durchaus hörenswert, ist es doch eine Mischung aus Jerry Goldsmith – Rhythmen und einem zünftigen Alan Silvestri Thema. Aber davon mal abgesehen, bietet IRON MAN 2 einfach viel Spaß im Kino! Man sollte natürlich den ersten Teil kennen und überhaupt Spaß an knalligen Action-Superheldenfilmen mit viel Technologie- Porno haben.
Ach ja, übrigens kommt am Ende des Abspanns noch was kleines, nettes – vor allem für die Marvel-Comicfans! Ausserdem deutet es gleichzeitig auf die nächsten Marvel Verfilmungen hin, also sitzenbleiben!






(via
der Fan sich mit Animationsfilmen ala Animatrix begnügen, wie
Filmadaption der alten Freitagabend-ZDF Spielshow 

Tickets und Reise zu sparen!!! Anlässlich des 100. Todestages des Komponisten Gustav Mahler (1860-1911) soll im Mai 2011 das Mahler-Festival im Leipziger Gewandhaus stattfinden. Geplant ist unter anderem die Aufführung sämtlicher Sinfonien des Komponisten (klassik.com): 
aus dem Jahr 2009. Produziert wurde er von
Pixars neuestem Kinofilm: UP-
Der deutsche Blätterwald (virtuell und real) rauscht ja gewaltig, was diesen Film betrifft. Man müsste schon mutterseelenalleine, in einer weit weit entfernten Galaxis unter einem Stein, oder sonstwo leben, ohne Medien “at all”, um nicht mitzukriegen, dass der neue Tarantino Streifen in den Kinos der Republik läuft. Deswegen werde ich mir auch nicht die Mühe machen, noch irgendwas über den Inhalt/ Story zu schreiben.
Märchen begreifen, eine gewaltige Farce wie aus dem Bilderbuch. Und ja, auch dieser Film hat zutiefst menschenverachtende Gewaltszenen! Klar, der Tarantino kann ja auch nicht aus seiner Haut schlüpfen. Und dabei finde ich es völlig egal, ob es nun die bösen Nazis sind, die buchstäblich in Fetzen geschossen, oder bis auf die Hirnrinde skalpiert werden, oder die Basterds, die auch ihr Fett wegkriegen. Ich habe wirklich auch kein generelles Problem mit Gewalt auf der Kinoleinwand, nur wenn sie eben rein darauf aus ist, effektheischend cool zu wirken. “Hey, seht mal alle her: so sieht es aus, wenn ich einen Menschen zu Brei schieße! Ist das nicht abgefahren?”. Das mag ich eben nicht so sehr.
förmlich den A… ab! Ok, mit einer Ausnahme: Diane Kruger spielt so bemüht wie eine Laiendarstellerin auf einer Freilichtbühne (oder spielt sie eine schlechte Schauspielerin? Hmmm…). Ach ja, btw, wer es immer noch nicht mitbekommen haben sollte: in diesem Film geht es NICHT die ganze Zeit darum, wie sich die Basterds die Nazis vorknöpfen. Wer anhand der etwas irreführenden Reklame für den Film, einen Action Reißer erwartet hat, der wird vielleicht enttäuscht sein. Aber wer sich hingegen darauf einlassen kann, eine Abfolge von extrem intensiven, geradezu kammerspielartigen Szenen zu verfolgen, wie sie so auch auf einer Theaterbühne stattfinden könnten, und dabei zu geniessen, wie sich die Spannung praktisch ins fast Unerträgliche aufbaut, während sich die Darsteller gegenseitig in Ihren Darbietungen zu übertrumpfen suchen, der hat wahrlich ein Fest vor sich! Unser “Keinohrhase” Til Schweiger liefert, obwohl er nicht viel zu sagen hat, seine wohl beste Leistung ever ab (hehe). Daniel Brühl fand ich ein wenig zu blass, kann aber auch an der Rolle gelegen haben. Sehr gut fand ich auch August Diehl als brutalst enervierenden (Gestapo/SS?) Offizier. Mélanie Laurent ist traumhaft! Brad Pitt ist gut, wie eigentlich immer.
Oberst Hans Lander, stiehlt wirklich all seinen Kollegen die Show! Ich hatte die Lobhudeleien im Vorfeld für übertrieben gehalten, aber ich habe mich geirrt: völlig egal welche Szene, sobald er die Bühne betritt, klebt man an seiner Figur fest! Man wartet förmlich auf jede Bewegung, auf jedes Wort von ihm. Ich würde fast soweit gehen, zu behaupten, dass Tarantino und Waltz hier einen fürderhin unsterblichen Filmschurken geschaffen haben! Ich bin gespannt, in wieviel Hollywoodstreifen Christoph Waltz demnächst zu sehen sein wird, denn dass er jetzt drüben eine Karriere machen wird, von der so mancher Teutone in Hollywood nur träumt, steht wohl ausser Frage. Es sei denn, Herr Waltz legt darauf keinen Wert, soll es ja auch geben.
Der hochgeschätze